Erschließung

Ein Grundstück an sich ist noch kein Bauland. Zuvor müssen die Voraussetzungen geschaffen werden, die eine bauliche Nutzung überhaupt ermöglichen. Die Bebauung von Grundstücken setzt daher deren Erschließung voraus. Dies schreiben sowohl das Baugesetzbuch (BauGB) als auch die Landesbauordnung vor.

Für die Erschließung verantwortlich ist die jeweilige Gemeinde. Während im Baugesetzbuch die bauplanungsrechtlichen Aspekte geregelt sind, die sich normalerweise auf öffentliche Erschließungsanlagen bis zu den Grenzen des privaten Grundstücks beschränken, beziehen sich die einschlägigen Bestimmungen der Landesbauordnung auf die bauordnungsrechtliche Erschließung auf dem Baugrundstück selbst.
 
Die Erschließung eines Grundstücks dient dessen Versorgung, Entsorgung sowie der Anbindung an eine öffentliche Straße. Im Einzelnen gilt es, folgende Anforderungen zu erfüllen:

  • Versorgung mit Trink- und Löschwasser, Strom, Gas und ggf.
     mit Fernwärme;
  • Entsorgung von Abwasser, Oberflächenwasser und Abfällen;
  • Zugang oder Zufahrt zu einer öffentlichen Straße;
  • Feuerwehrzugang beziehungsweise -zufahrt (§ 4 NBauO i.V.m. DVNBauO

Ansprechpartner:
 
Kundenzentrum Bau
Industriestraße 1 a
Erdgeschoss 

Abweichende Zuständigkeit für Kleinkläranlagen, Versickerung, Einleitung in Straßengraben:

  • Amt für Umweltschutz und Bauordnung
    Naturschutz und technischer Umweltschutz
    -Untere Wasserbehörde-,
    Industriestraße 1
    Herr Unruh, Telefon 235-2286
  • für Verkehrsanbindung:
    Amt für Verkehr und Straßenbau
    Straßenunterhaltung,
    Industriestraße 1, Eingang A
    Herr Baumann für Bezirk Nord, Telefon 235-2509
    Herr Hockmann für Bezirk Süd, Telefon 235-2287
  • für das Kanalnetz:
    Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband (OOWV)
    Kundenzentrum im Trink- und Abwasserzentrum
    Oldenburg beim OOWV
    Donnerschweer Straße 72 - 80
    Montag bis Donnerstag: 8 bis 16 Uhr und Freitag: 8 bis 12 Uhr
    Telefon 0441 5707-520
    Internet: www.oowv.de »
Grundstückserschließung
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