Gewässerverschmutzung

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Allgemeines:

  • Unter Gewässerverschmutzung ist die Verunreinigung von oberirdischen Gewässern oder des Grundwassers z.B. durch unbefugte Abwassereinleitung », Abfall, Öl oder Gift zu verstehen.
  • Besondere Vorsicht ist bei dem Umgang mit wassergefährdenden Stoffen » geboten. Das Auslaufen, Versickern oder das ins Wasser Einleiten dieser Stoffe kann neben einer nachhaltigen Verunreinigung des Gewässers und einer Gefährdung der Trinkwasserversorgung » und der Abwasseranlagen auch Brand- und Explosionsgefahr zur Folge haben.
  • Eine Gefahr für die oberirdischen Gewässer und das Grundwasser besteht ebenfalls durch die missbräuchliche Nutzung von Pflanzenschutzmitteln.

    Pflanzenschutzmittel dürfen laut dem Pflanzenschutzgesetz nur auf land-, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen verwendet werden. Der Einsatz auf Bürgersteigen, Gehwegen, Hofflächen und Zufahrten ist verboten und kann mit einer Geldbuße geahndet werden. Dies gilt auch für die Verwendung von Salz, Essig, Säuren und Bioziden.

    Weitere Informationen zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln erhalten Sie beim Pflanzenschutzamt der Landwirtschaftskammer (www.lwk-niedersachsen.de ») und unter www.wasser-und-pflanzenschutz.de ».

Zum Schutz des Grundwassers und der oberirdischen Gewässer müssen bei Vorfällen oder Schadensfällen zur Abwehr von Gefahren für die Allgemeinheit unverzüglich Gegenmaßnahmen getroffen werden. Zuständig hierfür ist grundsätzlich der Verursacher.

Die Untere Wasserbehörde wird im Rahmen der Gefahrenabwehr tätig, wenn kein Verursacher vor Ort ist beziehungsweise nicht kurzfristig ermittelt werden kann oder wenn eine Beseitigung der Gefahr dem Verursacher allein nicht oder nicht kurzfristig möglich ist.

Hinweis:

Gewässerverschmutzungen können eine Straftat nach § 324 des Strafgesetzbuches darstellen.

Bitte melden Sie Gewässerverschmutzungen der Feuerwehr (112). Von dort wird dann die Untere Wasserbehörde hinzugezogen.