Grundwasser

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Allgemeines:

  • Grundwasser ist nach der Definition des Wasserhaushaltsgesetzes das unterirdische Wasser in der Sättigungszone, das in unmittelbarer Berührung mit dem Boden oder dem Untergrund steht.
  • Das ist die rechtliche Definition, die aber die Bedeutung des Grundwassers nicht wieder spiegelt.
  • Unser Trinkwasser », eine unserer Lebensgrundlagen, wird in Oldenburg aus Grundwasser gewonnen. Die Erhaltung und der Schutz des Grundwassers (Wasserschutzgebiete ») vor Gewässerverschmutzungen » hat daher eine herausragende Bedeutung.
  • Bei der Benutzung des Grundwassers ist daher besondere Sorgfalt geboten.

Grundwasserbenutzungen » können sein:

  • Entnahme durch einen Brunnen oder im Rahmen einer Grundwasserabsenkung
  • Ab- oder Umleiten (zum Beispiel Drainage)
  • Einleiten von Wasser oder Abwasser in das Grundwasser
  • Erdwärme

Die EU-Wasserrahmenrichtlinie » sieht vor, dass ein Gleichgewicht zwischen Grundwasserentnahmen und der Grundwasserneubildung erreicht werden soll.

Hierzu können in Oldenburg, mit seiner dichten Bebauung und dem hohen Versiegelungsgrad der Grundstücke, neben der Verwendung von versickerungsfähigen Materialien auf befestigten Flächen und der Entsiegelung von Flächen auch die Gräben » beitragen.

Duch die Offenhaltung von naturnahen Gräben und dem Rückbau von Grabenverrohrungen oder der Beseitigung von naturfremden Grabenbefestigungen (Gewässerausbau »), kann neben den positiven Auswirkungen auf den Natur- und Wasserhaushalt und das Klima, auch die Grundwasserneubildung durch die in den Gräben stattfindende Versickerung von Niederschlagswasser » gefördert werden.

Weitere Informationen zum Thema Grundwasser finden Sie auf den Seiten des Umweltbundesamtes hier » und in der Broschüre des Umweltbundesamtes „Grundwasser in Deutschland“ »

Erlaubnis: