Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Oldenburg e. V.


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cjzol(at)gmx.de


Kontakt
Frau Elke Heger
Ellenbogen 6
26135 Oldenburg
Tel: 0441 - 1 33 34



Kategorien:

  • Pflege interkultureller Beziehungen

Gründungsjahr: 1962

 

Selbstdarstellung:

Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sind in der Bundesrepublik Deutschland nach der Befreiung vom nationalsozialistischen Unrechtsstaat entstanden.

Sie wissen von der historischen Schuld und stellen sich der bleibenden Verantwortung angesichts der in Deutschland und Europa von Deutschen und in deutschem Namen betriebenen Vernichtung jüdischen Lebens.

Begründet in der biblischen Tradition folgen sie der Überzeugung, daß im Politischen und religiösen Leben eine Orientierung nötig ist, die ernst macht mit der Verwirklichung der Rechte aller Menschen auf Leben und Freiheit ohne Unterschied des Glaubens, der Herkunft oder des Geschlechts.

 

Die Gesellschaften für Christlich jüdische Zusammenarbeit setzen sich ein für

- Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Christen und Juden bei gegenseitiger Achtung aller Unterschiede,

- Erinnerung an die Ursprünge und Zusammenhänge von Judentum und Christentum

- Selbstbesinnung in den christlichen Kirchen hinsichtlich der bis in die Gegenwart irrigen Versuche einer theologischen Begründung der Judenverachtung und Judenfeindschaft,

- Bewahrung der noch erhaltenen, vielfältigen Zeugnisse jüdischer Geschichte,

- Entfaltung freien, ungehinderten jüdischen Lebens in Deutschland,

- Achtung der Eigenständigkeit ethnischer Minderheiten,

- Solidarität mit dem Staat Israel als jüdische Heimstätte.

 

Sie wenden sich deshalb entschieden gegen

- alle Formen der Judenfeindschaft: religiösen Antijudaismus, rassistischen und politischen Antisemitismus sowie Antizionismus,

- Rechtsextremismus und seine Menschenverachtung,

- Diskriminierung von einzelnen Gruppen aus religiösen, weltanschaulichen, pollitischen, sozialen und ethnischen Gründen,

- Intoleranz und Fanatismus.

 

Zur Verwirklichung ihrer Ziele beteiligen sie sich an der allgemeinen Erziehungs-, Bildungs- und Jugendarbeit. Sie sind bereit zur Zusammenarbeit mit Gruppen und Parteien, privaten und öffentlichen Einrichtungen, die sich ähnlichen Aufgaben verpflichtet haben.

 

Wer kann Mitglied werden?

Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sind offen für alle, die für ihre Ziele eintreten.

 

Mitgliedsbeitrag:

Einzelpersonen 25,- Euro

Ehepaare 37,50,- Euro

Schüler, Studenten, Erwerbslose 5,- Euro

 

Mitgliederzahl: 180

 

Veranstaltungen:

Vortragsveranstaltungen

Gesprächskreise

 

Veröffentlichungen:

Programme

Mitgliederrundschreiben

 

Vorsitzende
Evang. Vorsitzende : Elke Heger (z.Zt. auch Geschäftsführerin)
Katholische. Vorsitzende : Ellen-Angela Winkler-Weiß
Jüdischer Vorsitzender : Ernst Sittig

 

Vorstandsmitglieder
Holger Barelmann, Elena Chernykh, Dietgard Jakoby-Demetriades, Volker Landig, Dr. Harm-Gerd Lüers, Dr. Irmtraud Kannen, Jonas-Christopher Höpken

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