Stadt und Helene-Lange-Schule bekommen Auszeichnung

Ausgezeichnete Schulverpflegung in Oldenburg

Das Schulessen in Oldenburg schmeckt und ist gesund – Grund genug für eine offizielle Auszeichnung. Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachsen hat die Stadt Oldenburg Anfang 2021 als „Good Practice-Kommune“ » ausgezeichnet. Die Vernetzungsstelle betont die hohe Qualität der Schulverpflegung in Oldenburg.

Neben der Einhaltung des „Qualitätsstandards für die Schulverpflegung“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wird insbesondere hervorgehoben, dass Fleisch langfristig nur in Bio-Qualität und in reduzierter Menge angeboten wird.

Fairtrade und Trinkwasserspender

Kaffee, Tee und Bananen werden ausschließlich aus fairem Handel angeboten und die Schulmensen werden mit Trinkwasserspendern ausgestattet. Des Weiteren bescheinigt die Vernetzungsstelle der Stadt Oldenburg ein gelungenes Raumkonzept und eine gute Struktur bei der Preisgestaltung und Bezahlung. Hervorgehoben wird auch die regelmäßig stattfindende Kommunikation in den Mensaausschüssen und in der übergeordneten Arbeitsgruppe „Schulverpflegung in Oldenburg“. Auch die Ernährungsbildung ist im Konzept verankert und die Schulen werden hierbei unterstützt.

Gute Lösungen für Schulen

Sozialdezernentin Sachse sagt zu den Auszeichnungen: „Das ist eine tolle Anerkennung und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir sind auch deswegen gut aufgestellt, weil wir auf ein hohes Maß an Beteiligung setzen und so zu guten und anerkannten Lösungen kommen. Das gilt nicht nur für die Schulverpflegung sondern auch für alle anderen Themen im Schulbereich.“

Preis auch für Helene-Lange-Schule

Neben der Stadt Oldenburg insgesamt wurde auch die Helene-Lange-Schule bereits im September 2020 als „Good Practice-Schule“ » ausgezeichnet. Die Schule bewarb sich für das Projekt „Lebensmittelwertschätzung“, um Schülerinnen und Schüler zu sensibilisieren und die Entwicklung von nachhaltigen Strategien zur Vermeidung von Tellerresten voranzubringen. Dafür wurde das Thema zunächst im (außer)unterrichtlichen Angebot aufgegriffen. Anschließend wurden eine Woche lang die anfallenden Reste gemessen und die persönlichen Gründe für die Reste notiert. Im Anschluss an die Messwoche wurden gemeinsame Strategien und nächste Schritte entwickelt. Die Vernetzungsstelle bescheinigt der Schule ein gelungenes Konzept von der Staffelung der Essenszeiten, über das Büffetsystem mit wenigen Tellerresten bis hin zum partizipativen Ansatz der Mensa-AG.