Mehr als 3.000 iPads für digitale Unterrichtsgestaltung

Digitalisierung an Oldenburger Schulen wird deutlich verbessert

Die Stadt Oldenburg hat im September 2020 einen Großauftrag zur Ausstattung der Schulen mit iPads auf den Weg gebracht. Insgesamt kommen 3.149 Apple-Geräte inklusive Hülle und Stift und diversen Apps an 49 Schulen zum Einsatz. Die iPads verbleiben dabei nicht ausschließlich in der Schule: 2.723 Geräte können die Schülerinnen und Schüler ausleihen. Für zwei weitere Schulen aus dem Förderbereich werden außerdem 18 Netbooks sowie 12 Laptops gekauft. Die Geräte sind ein wichtiger Schritt für die digitale Unterrichtsgestaltung. Finanziert werden die Geräte zwar überwiegend aus Mitteln des Bundes, die Stadt trägt aber einen eigenen Anteil von 381.000 Euro.

„Eine deutlich verbesserte Schul-IT ist eines unserer zentralen Themen für die kommenden Jahre. Dafür werden wir viel Geld ausgegeben. Das ist aber sehr gut investiert, wie die vergangenen Monate gezeigt haben“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Heterogene IT-Landschaft

In den vergangenen Jahren ist an den Oldenburger Schulen eine eher heterogene IT-Landschaft entstanden. „Die Anschaffung der iPads ist ein wichtiger Schritt, die Landschaft zu vereinheitlichen. Wenn alles nach Plan läuft, können wir die Geräte noch vor Weihnachten einsetzen“, meint Matthias Welp, Leiter des Amtes für Schule und Bildung.

Bereits seit 2018 läuft an den Oldenburger Schulen die Umsetzung eines IT-Entwicklungskonzeptes. Dieses sieht vor, zeit- und ortsungebundene Lernprozesse zu ermöglichen. Derzeit liegen der Stadt von 36 Schulen sogenannte Medienentwicklungspläne vor. 27 Schulen haben bisher konkrete Angaben zum Einsatz von mobilen Endgeräten gemacht.

„Wir werden in den kommenden Jahren einen finanziellen Schwerpunkt bei der technischen und personellen Ausstattung mit Schul-IT legen, das wird bereits im Haushalt 2021 erkennbar sein“, verspricht Krogmann.